Barbara Neuhäuser


Barbara Neuhäuser hat ihre Arbeiten in einen Dialog mit der vorhandenen Natur gebracht und damit neue und spannungsvolle Räume voller Symbolik und eigentümlicher Energie geschaffen.

In ihrem Zueinander und Aufgerichtetsein erheben sich die drei zusammen gehörenden Stelen mit dem Titel „Pforten der Wahrnehmung“ und markieren Ein- und Ausgänge der Ausstellung wie abstrakte Wegzeichen. Indem sie einen vitalen Rahmen für eine langgestreckte Öffnung ausbilden, erschaffen  sie ein energetisches Spannungsfeld, das den Betrachter anzieht.  Kraftvoll leuchtet das Rot vor dem üppigen Grün eines nassen Frühsommers. Ein Zwischenraum öffnet sich, der - je nach innerem und äußerem Standpunkt des Wahrnehmenden - ein Durchblick sein kann, ein erst zu füllendes Bild oder ein Tor, das vielleicht eine neue Bewusstseinsebene eröffnet.
Einerseits geometrisch mit ihren jeweils variierenden abstrakten symbolhaften Abschlüssen, ihrer gebauten und geordneten Struktur, bleiben die Tore der Wahrnehmung  doch deutlich als Stück eines Baumes erkennbar, der in der Arbeit der Künstlerin eine Metamorphose erfahren hat. Natur und Kunst sind so in dieser Skulpturengruppe eine neue Verbindung eingegangen.